Etwas mit Leidenschaft tun, ist Tugend. Etwas aus Leidenschaft tun, ist Laster. (Augustinus)


Klamms Krieg

 

THEATER IM KLASSENZIMMER

KLAMMS KRIEG
von Kai Hensel / Regie: Rashid D. Sidgi

Ein spannendes, erschütterndes Psychogramm
zum Thema „Gewalt in der Schule"


Foto: Beate Roch

„Schule ist Zwang. Und Lehrer wie Schüler verdanken diesem Zwang ihre  gemeinsame Existenz." Deutschlehrer Klamm weiß, wovon er spricht:
Die Schüler seines Leistungskurses haben ihm den Krieg erklärt, die totale Verweigerung. Schriftlich. Öffentlich. Sie lasten ihm den Selbstmord eines Gymnasiasten an, dem nur ein Punkt zum Bestehen des Abiturs fehlte: Klamm hatte ihn verwehrt.

Er redet gegen eine Mauer des Schweigens, er argumentiert und verteidigt mit Hohn, mit Bestechung, mit Drohungen. Zerrieben von Ehrgeiz und alten Idealen, ungeschminkt zwischen Haß und Verzweiflung. Der ganz normale Wahnsinn.

„Niemand beginnt einen Krieg, den er nicht gewinnen will. Aber dazu 
  brauchen Sie Waffen", sagt Klamm und greift in seine Tasche ...

PRESSE:

Mit " Klamms Krieg" gibt Dietmar Voigt dem Horrorort Schule ein Meisterzeugnis.

Ganz normaler Klassenkampf

Was Dietmar Voigt seinem Klamm abgewinnt, ist mehr als die Summe deutscher Prototypen.
Wie er sich zwischen dem Kameraden der alten, humanistisch geprägten Schule und einem subalternen Korinthenkacker bewegt, ist erschütternd
wie komisch.
Das Ein-Mann-Stück von Kai Hensel ruft nicht nach Schuldigen für Pisa oder Erfurt. Vielmehr wird das Innenleben eines Rädchens im Getriebe erhellt. Eines getriebenen Paukers, der durchdreht.

Die Inszenierung, in jedem Klassenraum spielbar, misst exakt eine Unterrichtsstunde. Es dürfte eine der interessantesten für Leipzigs Gymnasiasten werden." (Angela Rändel; LVZ 30.9.2002)

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendtheaterpreis 2002

buchbar für Klassen 9 bis 13 bzw. Berufs- und Fachschulen

 

 





















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